Teil eines Werkes 
5,1 (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

35

ſonders der Zutritt zu den Haͤuſern, die noch dazu ſchnelle verrammelt worden waren, ganz unterſagt ward.

Fünftes Buch.

Um Uhr Nachmittags kam Kruſenſtern an Vord zuruͤck, ging ſogleich unter Segel und verlietz die Bai, die er Bai Nadeshda nannte. Dieſe Bai liegt in 64 10 16 noͤrdl. Breite und 2170 32 36 weſil. Laͤnge.

Er ſuchte die Kuͤſten der Tatarei etwas genauer zu beſichtigen, allein er konnte ſie nicht erblicken. So gerne er ſeine Uuterſuchung im Kanal fortgeſetzt haͤt⸗ te, und die ganze Kuͤſte der Tatarei vom Aus⸗ fluſſe des Amurs bis zur ruſſiſchen Grenze verfolgt haͤtte, ſo durfte er dieſes nicht unternehmen, weil er be⸗ deutet worden war, bei der chineſiſchen Regierung, die uͤber einen Theil der Latarei herrſcht, dadurch nicht Verdacht zu erregen, und da dieſe ſehr argwoͤh⸗ niſch ſey, nicht Anlaß zu einem Bruche mit der Krone Rußlands zu geben, Er trat daher den Ruͤckweg nach Kamtſchatka an, uͤberzeuat, daß im Suͤden von Amur keine Durchfahrt zwiſchen der tatariſchen Kuͤſte und Sachalin ſeyn koͤnnte.

Den 16. Auguſt Abends s Uhr veraͤnderte Kru⸗ ſenſtern den Lauf von Weſten nach NNO. Bei ſeiner Abreiſe von St. P etersburg war ihm wohl auch die naͤhere Unterſuchung der Spantar Juſeln