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ihnen alle Furcht zu benehmen, ſeinen Degen ab. Er gab ihnen ferner zu verſtehen, daß er nicht in ihre Haͤu⸗ ſer gehen, ſondern ſich nur in ihrer Naͤhe aufhalten wollte. Dann nahm er den Chef nochmals bei der Hand, und uͤberredete ihn, wie ſeine Begleiter, mit ihm zu gehen. Jetzt erfolgte eine Berathſchlagung unter ihnen, nach welcher ſie ſich entſchloſſen, den Fremdlingen ihre Erlaubniß nicht laͤnger zu verwei⸗ gern, und mit denſelben zu gehen. Ihre erſte Abſicht, zurück zu bleiben, als die Ruſſen, trotz ihres Wider⸗ willens Miene machten in's Dorf zu gehen, ſchien Kruſenſtern mit ihrer aͤngſtlichen Furcht im gro⸗ ßen Widerſpruche zu ſtehen. Auch kann er ſie ſich nicht anders erklaͤren, als wenn er annimmt, daß ſie in ſeiner und ſeiner Pffiziere Abweſenheit ſein Boot, auf welches ſie oft ihre Blicke richteten, zerſtoͤrten, und alsdann ſich an den Ruſſen raͤchen wollten. Das Boot war nur von zwei Mann bewacht, und der beftigen Brandung wegen, auf's Srockene gezogen worden. Sie konnten dieſes alſo ſehr leicht bewerk⸗ üelligen. Indeß blieben die Einwohner auch jetzt nicht alle bei den Ruſſen, und ſtatt dieſe zu begleiten, liefen ſie ſchnell voraus, um fruͤher im Dorfe zu ſeyn, wobei ſie einen kuͤrzern Weg durch ein Gebuͤſch nahmen. Endlich kam Kruſenſtern mit den Sei⸗ nen zu ihren Wohnungen. Das erſte Haus gehoͤrte dem Chef, der ſich wieder mit ſeinem ganzen Gefolge vor dem Hauſe verſammelt hatte, und den Fremden


