Teil eines Werkes 
5,1 (1832)
Entstehung
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hatte. Das Uebrige ſeines Anzuges entſprach jedoch 6 dieſem koſtbaren Pberkleide nicht. Dhne Zweifel war es der Chef dieſer Colonie. Um ſich ſogleich bei ihm iu inſinuiren, beſchenkte Kruſenſtern ihn mit ei⸗ nem Stuͤcke vrange⸗farbenen Tuches, welches dem Chef gewaltig zu gefallen ſchien. Auch unter die Uebrigen ließ Kruſenſteyn einige Kleinigkeiten, z. B. Meſſer, Tuͤcher, Nadeln, u. ſ. w. vertheilen. Jetzt glaubte er, ſie uͤberzeugt zu haben, daß er nur als Freund ge⸗ kommen waͤre, und daß jeder Argwohn bei ihnen ver⸗ tilgt ſeyn mußte. Er machte daher Miene, mit ſeinen Offiieren nach ihren Wohnungen zu gehen. Dieſes veraͤnderte aber die Seene ſogleich. Die Einwohner ſellten ſich den Ruſſen ſogleich in den Weg, und außerten auf jede Art ihre Abneigung, diefes zuzugeſte⸗ ben. Die Nuſſen ſchienen nicht darauf zu achten, ſondern ſetzten ihren Weg mit ſehr langſamen Schrit⸗ ten in Begleitung des ganzen Haufens fort. Jetzt aber verſammelten ſich die Einwohner auf einen Klumpen, chrieen laut auf und gaben deutliche Zeichen ihres Schreckens und ihrer Furcht, ohne den Ruſſen je⸗ doch zu folgen. Da Kruſenſtern dieſen mißtraui⸗ ſchen Leuten keine gegruͤndete urſache zum Verdruß üͤber ſeinen Beſuch geben wollte, ſo kehrte er ſogleich zu ihnen zuruͤck, nahm den Cbef bei der Hand, ſuchte ihm zu verſtehen zu geben, daß er nicht im Geringſten feindſelig gegen ſie geſinnt wäre, und legte zum Be⸗ weiſe ſeiner freundſchaftlichen Geſinnungen, und um