ſchen zu finden, die ganz Tataren aͤhnlich waren. Jor Boot zog zuert ſeine Aufmerkſamkeit auf ſich. Nachdem die Ruſſen es genau unterſucht hatten, berzeugten ſie ſich, daß die Einwohner in ihnen nichts weniger als Freunde erwarteten, und daß ihre vem ſtellte Freude uͤber die Ankunft der Fremden nur eine Klugheitsmaßregel war, bei einem ſchlechten Spiele eine gute Miene anzunehmen. Es enthielt eine große Menge Waffen; allein es war kein Feuergewehr dar⸗ unter, ein Beweis, daß ſie mit dem Gebrauche desſel⸗ ben nicht bekannt waren, denn ſonſt haͤtten ſie wohl nicht unterlaſſen, dieſelben mitzunehmen, indem ſie nur in der Abſicht abgefahren ſeyn konnten, ihre Kolonie ge⸗ gen die Fremdlinge zu vertheidigen. Das Boot ſelbſt war von anſehnlicher Groͤße, hatte aber weder Maſten noch Segel. Die Ruſſen traten nun ihren Weg nach
dem Dorfe an, obgleich die Einwohner ſuchten, ſie auf alle Weiſe davon abzuhalten. Als ſie aber ſahen, daß
es nichts half, ſo liefen ſie alle nach ihrem Boote,
ſtießen es in das Waſſer, ſchifften üch ein und ruder⸗ ten eiligſt davon. Bei dez Ankunft der Ruſſen im Dorfe fanden ſte ohngetaͤhr 20 Perſonen einige bundert Schritte von ihren Wohnungen verſammelt, unter denen man auch diejenigen erkannte, de wruſenſern im Bov⸗ te entgegengekommen waren. Einer von ihnen erſchien jekt in einem praͤchtigen ſeidenen, mit vielen Blumen durchwirkten Kleide, das ganz chineſiſchen Zuſchnitt


