Teil eines Werkes 
5,1 (1832)
Entstehung
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mußten durch einen tiefen Sand links dem ufer nach dem Dorfe zu waten. ſ Ehe ſie noch gelandet waren, begegnete ihnen nicht weit vom ufer ein großes Boot mit zehn Per⸗ ſonen, welche, ſobald ſie ihnen ſich näherten, ſich ge⸗ gen ſie verbeugten, und ſie an das Land zu kommen winkten. Ihre Art, ſie einzuladen, war ganz die nm⸗ liche, wie die in der Bai an der Nordſpitze von Sa⸗ ch alin. Sie hatten Fuchsbaͤlge in der Hand, ſchwenk⸗ ten ſie in die Hoͤhe, zeigten alsdann auf das ufer, und verbeugten ſich dabei jedesmal ſehr tief. Da ſſe merkten, daß es ohnehin der Ruſſen Abſicht war, zu landen, ſo ruderten ſte nach dieſer Ceremonie ei⸗ ligſt an das Land, wo ſie auch einige Minuten fruͤber ankamen, und ſogleich das Boot an das Ufer zogen. Die Zuſammenkunft der Einwohner und Ruf⸗ ſen war die freundſchaftlichſte, die man denken kann. Sie umarmten ſich gegenſeitig berzlich, und die Spra⸗ che der Pantomime, daß ſie Freunde ſeyn wolten, war nicht zu verkennen, ob gleich von Seite der Ruſ⸗ ſen es gewiß aufrichtiger damit gemeint war, als von der andern Seite, denn dieſe bemerkten bald, wie ſehr verlegen die Einwohner uͤber ihren Beſuch wa⸗ ren. Kruſenſtern war erſtaunt, nicht einen einzi⸗ gen Aino hier zu ſeben, da dieſe doch die urſprüng⸗ lichen Einwohner von Sachalin ſehn muͤſſen, und et deren an der Suͤdſpitze dieſer Inſel ſo viele geſe⸗ ben batte, ſondern ſtatt ihrer eine Raſſe von Men⸗