Teil eines Werkes 
5,1 (1832)
Entstehung
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kanntſchaft der Tataren, die ſich die Herrſchaft des noͤrdlichen Sachalins angemaßt hatten, zu ma⸗ chen. Abends ankerte er daſelbſt, eine Meile vom naͤchſten Lande.

Es war ſchon zu ſpaͤt geworden, um noch den naͤmlichen Abend an das Land zu fahren; Kruſſen⸗ ſtern ſchickte daher nur ein Boot zum Fiſchen ab. Nach zwei Stunden kehrte es mit einem reichen Fange zuruͤck, welcher einen Vorrath auf wenigſtens drei Lage fuͤr das ganze Schiffsvolk verſchaffte. Die i⸗ ſche gehoͤrten faſt alle zur Lachsgattung.

Den folgenden Morgen ſchickte Kruſenſtern ſogleich zwei Boote ab, das eine zum Fiſchfang, das andere nach einigem Holz, das am Ufer zeyſtreut lag, indem der Vorrath des Schiffes meiſt zu Ende war. Kruſenſern ſelbü fuhr faſt mit allen Pffizieren um s Uhr an das Land. Da es den Pffizieren ſo ſehr darum zu thun war, einen Spaziergang am Lande zu machen, eine Erholung, die ſie ſchon ſo lange hatten entbehren muͤſſen, ſo landeten ſie im Dorfe nicht, ſondern eine Meile davon, an einer Stelle, dem Schiffe gegenuͤber, wo ſich ein kleiner Bach zu ergießen ſchien. In der Erwartung einer angenehmen Promenade, fanden ſie ſich indeß getaͤuſcht. Das Meeresufer be⸗ grenite ein undurchdringliches Gebuͤſch, welches mit Geſtraͤuch und hohem Schilfgras ſo durchwebt war, daß alle Moglichkeit, dort zu geben, wegſiel, und ſie