Teil eines Werkes 
5,1 (1832)
Entstehung
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16 ſidenzſtadt Nish ney ⸗Kamtſchatsk. Nur die Liebe einer ſeiner Begleiter, der mit der hochſten Le⸗

benögefahr ihn bei den Haaren an das ufer zog, ret⸗ tete ihm das Leben. Solche Reiſen oft zu machen, dazu gehoͤrt die Thaͤtigkeit und der nicht zu ermuͤdende Eifer eines Gouverneurs Koſchaleff.

Koſchaleff war ſo guͤtig, in der wenigen Zeit,

welche Kruſenſtern und ſeinen Pffizieren vergoͤnnt

war, ſeine Geſellſchaft zu genießen, ſie ihnen ganz zu ſchenken. Den Tag nach ſeiner Ankunft kam er des Morgens an Bord, und blieb bis zum folgenden Tage Nachmittags auf der Nadeshda. Die Ofiziere fuhren dann mit ihm an das Land, um an einem klei⸗ nen Balle, den man veranſtaltet hatte, Theil zu neh⸗ men. Um 1 Uhr in der Nacht kamen Kruſenſtern und ſeine Begleiter an Bord des Schiffes zuruͤck, und da der Wind guͤnſtig ſchien, ließ Erüerer ſogleich die Anſtalten zur Abfahrt machen. Um 4 Uhr des Morgens des s. Julius war ſchon die Nadeshda aus der Bai, und richtete den Lauf auf die Ku⸗ rilen⸗

Am 9. Juli ſah Kruſenſtern den ſuͤdlichen Pik auf der Inſel Onnekotan, den Pik auf der Inſel Charamukatan, den Pik Sarytſcheff; am 41. Juni die Inſeln Jkarna, Lſchirinko⸗ tan, Mußir, Raukote, und ſegelte den Kanal zwiſchen Raukote und Matua durch, wobei er die Inſel Raſchaua und einen Theil der Inſel Ke⸗