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tov erblickte. Gluͤcklich durch die Kurilen geſe⸗ gelt, richtete er ſeinen Lauf genau nach Cap Pa⸗ tience und Sachalin. Eine große Menge See⸗ hunde und Schaaren von Voͤgeln umringten am 43. den ganzen Morgen das Schiff. Das Wetter war faſt beſtaͤndig nebelig.
Den 14. zertheilte ſich der Nebel. Kruſen⸗ ſtern wollte dieſen guͤnſtigen Augenblick eines nobel⸗ freien Himmels benutzen, um das Land aufzuſuchen, ehe noch der Sturm, den das Fallen des Barometers verkuͤndete, ausbrach. Seine Geduld ſollte indeß aufs Neue erprobt werden. Der Himmel umwoͤlkte ſich ſogleich, es regnete heftig, und der Wind war ſo
ttark, daß er die Marsſegel reffen laſſen mußte. Ge⸗
gen Mittag wuchs der Wind zu einem Sturm an. Am heftigſten wehete er um s Uhr Abends. Er zer⸗
riß die Marsſegel, und das Schiff blieb unter einem
Fok— und den Sturmſegeln. Dieſer Sturm, der
aus NO. anfing, und allmaͤlig nach Norden herum⸗ ging, und ſich in NW. endigte, trieb daſſelbe so Mei⸗ len weit von der Kuͤſte. Gegen Mitternacht gab der Staurm nach, und man hatte am folgenden Tag ſo gutes Wetter und guten Wind, daß Kruſenſtern wieder auf das Land zulaufen konnte. Man ſah am 1., 15. und 19. Land, das Cap Patienee und die Robben„Inſel, mehrere Male, da der Nebel im⸗ mer wieder die Ausſicht verdarb. Am 19. nach Mit⸗ tag ſah man die Kuͤſte von Sachalin und das Cap 80. Vd. Reiſen um die Welt. V. 1. 2


