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gefährlichſtes Gewehr, iſt doch gegen das Feuerge⸗ wehr nicht zu rechnen, wenn dieſes von einem guten Schuͤtzen bedient wird. Je mehr ich jetzt ſelbſt in dieſen Krieg verwickelt war, je gewiſſer ich auf dem Schlachtfelde gegen die Kaffern mich befand, deſtv mehr Mitleiden hatte ich mit dieſen ungluͤcklichen Menſchen.
Nach der Erzaͤblung der 16 Hottentotten ſchloß ich von dem Orte, wo ſoͤmmtliche Koloniſten ſich ver⸗ ſammelten, nicht mehr fern zu ſeyn. Ich ſchmei⸗ chelte mir noch immer, unter denſelben beherzte Leute anzutreffen, welche das Projeet des Friedens mit den Kaffern und der Rettung der durch Schiffbruͤche hie⸗ her verſchlagenen Europäer unterſtuͤtzen wuͤrden. Die traurige Lage der letztern und beſonders das verzwei⸗ felte Leben der europaͤiſchen Frauenzimmer unter den Kaffern, erhitzte meine Einbildungskraft, keigerte meinen Wunſch fuͤr ihre Freiheit zu wirken und ver⸗
kleinerte mir alle Hinderniſſe eines gluͤcklichen Aus⸗ ganges. Des andern Morgens fanden wir die ſo ſehnlichſt gewuͤnſchte Wohnungen der Koloniſten. Ich ritt voraus, gruͤßte ſie hoͤflich und gab ihnen meinen Mamen ſowohl, als den Zweck der Reiſe auf Befehl der hollaͤndiſchen Regierung zu erkennen. Dadurch ſetzte ich mich bei ihnen in ein Anſehen; ſie empfingen mich mit vieler Hoͤflichkeit und anſcheinender Frendez ſe erzählten mir die verſchiedenen Maͤrchen, welche von weinet Reiſe bisber ſich verbreitet batten. Ich


