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Sondags zu erreichen. Unſere Ochſen wurden durch den weiten Weg und die unertraͤglichſte Hitze ſehr entkraͤftet. Wir fanden, wie fruͤher, auch in dieſes Gegend mehrere verlaſſene Wohnungen der Koloniſten⸗ Am s. November kamen wir am ufer des kleinen Fluſſes Vogel an. Wir wanderten weiter und hiel⸗ ten an einem Waſſerpfuhle. Waͤhrend der Nacht wurde unſere Karavane durch die Annaͤherung einer Hords wilder Hottentotten in ſo große Furcht geſetzt, daß ich, Klaas und Swanepoel alles aufbieten muß⸗ ten, um den Muth zu erhalten. Als wir ihnen er⸗ laubten, ſich uns zu nähern, und unſere Hunde zurück riefen, ſo erkannten wir 16 Maͤuner mit meb⸗ teren Weibern und Kindern. Sie benachrichteten uns, daß wir jenſeits der Berge noch mehrere Wohnungen antreffen wuͤrden, welche aus Furcht vor den Kaffern von den Koloniſten verlaſſen wurden, um ſich in der Naͤhe der holländiſchen Kolonie niederzulaſſen. Waͤhrend der Nacht erfuhr ich von dieſen Hotten⸗ totten, daß die Unterdruͤckungen und die grauſamd Tiraunei, welche die Koloniſten gegen die Kaffern aus⸗ geuͤbt hatten, blos den gegenwaͤrtigen Krieg veran⸗
laßten, und daß das groͤßere Recht offenbar auf des.
Seite der Kaffern ſey. Ich erfuhr ganz umſtaͤndlich die verſchiedenen Angriffe und Schlachten, welche ſie ſich wechſelſeitig geliefert, und in welchen die Kaffern, trotz ihrer Verheerungen, den Kuͤrzeren gezogen hat⸗ ten. Deun die Haſfagave, ihr vornebmſtes und


