Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

112

Enes mir unbekannten Thieres, welche meine Leute einem Rhinozeros zuſchrieben; auch eine Hotde von so 60 Hottentotten. Dieſe riethen mir, meinen Weg nicht uͤber den Boſchmanns⸗Fluß längs dem Meere zu nehmen, ſondern linker Hand dieſes landeinwaͤrts zu gehen, um einer betraͤchtlichen Wenge von Kaffern auszuweichen. Kaum hatte ich mich entſchloſſen, dieſen Weg zu nehmen, ſo bat anch die ganze Horde um Erlaubniß, mir folgen zu düͤr⸗ fen. In weniger als zwei Stunden waren die Hütten der Hottentotten aus einander gelegt, uſammen ge⸗ packt und mit den uͤbrigen Geräthen den Ochſen anf⸗ geladen..

Ich war vom Kopfe bis zum Fuße bewaffnetz in weinen Beinkleidern trug ich zwei doppelte Piſtolen und zwei aͤhnliche im Guͤrtel; suf dem Sattelknopfe hielt ich meine doppelte Flinte, an der Seite trug ich einen üarken Säbel, und vorn an der Weſie einen kleinen Dolch; ich hatte überhanpt ꝛ0 Schuße ſogleich bei der Hand. Dieſes tragbare Zeughaus war mir im Anfange etwas beſchwerlich, doch gewoͤhnte ich mich bald daran, theils wegen meiner eigenen Sicherheit, theils weil ich dadurch meinen Leuten Muth einfloßte. Meine Waffen gaben meinen Entſchluß zu erkennen; daher ein Jeder ſeinen Weg ruhisg fortzog und ſich wegen der Vertheidigung nur auf mich verließ. Dev Marſch der Karavaue war ein angenehmes und ſon⸗ derbares Schauſpiel; bei jeder Krüͤmmung um Felſen