101
beſpannte Wagen bauen. Einer enthielt s Kiſten, die ich oͤffnen konnte, ohne ſie abzunehmen, und meine Matraze zum ſchlafen. In demſelben hatte ich vier bis füͤnf Centner Pulver und 20 Centner Blei nebſ 12 Flinten, von welchen eine, fuͤr groͤßere Thiere beſtimmt, z. B. Elephanten, Rhinozeros, und See⸗ Kuhe, eine viertelpfuͤndige Kugel ſchoß. Nebſt dem batte ich mich noch mit zwei Doppelt⸗Piſtolen, einem Saͤbel und Dolche verſehen. Im zweiten Wagen wa⸗ ren noch 4 Flinten und meine Kuͤche, meine Koch⸗ Geräͤthe, zahlreiche Waͤſche, Zucker, Kaffee, Choko⸗ lade, Branntwein in zwei Faͤſſern, viele Glaswaaren, und Spielzeuge. Rechnet man hiezu noch ein großes Selt, Schmied⸗, Wagners⸗ und Schneiders⸗Inſtru⸗ mente aller Art, ſo wird man einſehen, daß jeder Wagen 40— 60 Centner an Gewicht mit ſich fuͤhrte. Mein Zug⸗Vieh beſtand aus 30 Ochſen, vor jedem Wagen 40, und 10 andere zum wechſeln beſtimmt. Ich hatte ferner 3 Jagdpferde, 9 Hunde und s Hot⸗ tentotten bei mir, deren Zahl ſich nach und nach an⸗ ſebnlich vermebrte.
Am 18. Dee. 1781 Morgens verließ ich die Kap⸗ üadt mit meinem ganzen Zuge. Ich entſchloß mich, meine Untergebenen in ßrenger Ordnung zu halten. Am erſten Abende ſchickte ich meine Ochſen auf die Weide unter der Aufſicht zweier meiner Leute. Die drei uͤbrigen beſchaͤftigte ich mit Umerſuchung des Wagens und Geſchitres, ob nichts fehle, und mit


