Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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dem Anzuͤnden eines großen Feuers. Des andern Morgens vor Tagesanbruche erſtiegen wir uͤber viele Felſenſtuͤcke den ßeilen Berg Hottentott⸗Hol⸗ land, auf deſſen Spitze man mit einem Blicke alle einzelne Wohnungen des Thals uͤberſehen konnte. Weit leichter war uns das Herabſteigen in einen ſehr angenehmen Strich Landes: da wir hier ketne wilden Thiere zu fuͤrchten hatten, ſo konnten wir dreiſt bis 10 Uhr Abends unſere Reiſe fortſetzen, um welche Zeit wir am Uufer des Palmit⸗Fluſſes anlandeten, welcher ſeine Benennung durch die Hollaͤnder nach den vielen daſelbſt wachſenden Rohren erhalten hat. Des andern Mittags naͤherten wir uns der Wohnung eines Koloniſten Smit, von welchem ich meinen erſten Wagen, und deſſen fuͤnf Paar Ochſen gekauft hatte. Seine Frau und zwei artige Toͤchter wieder⸗ holten das Anerbieten, das Mittagsmal mit ihnen zu theilen, ſo nachdruͤcklich, daß ich es nicht ablehnen konnte. Nach dem Liſche erreichte ich in wenigen Stunden den Fluß Bot, durch welchen wir fuhren. Nachts 41 Uhr ſchlugen wir unſer Quartier am Rande eines kleinen Waſſerpfuhls auf. Des andern Morgens fuhren wir die Wohnung des Koloniſten Franz Ba⸗ thewos vorbei, wo wir uns ein Brod geben ließen. In dieſer Gegend ſtieß ich oͤfters auf ſehr zahlreiche Heerden einer Art von Gazellen⸗ welche die Kolo⸗ niſten Rehbock nennen.

Des andern Morgens kamen wir zu den warmen