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den Koloniſten ſind durch den leichteren Verkauf ihrer Gemuͤße, Fruͤchte, Eier und Milch am glucklichſten. In einer Entfernung von 12 Meilen bedienen ſich die Landeinwohner mehr der Neger, als der Hottentot⸗ ten, weil erſtere arbeitſamer und treuer, als letztere ſind. Die Sklaven werden auch ſelbſt fuͤr den Fall der Entweichung nirgends geringer geſtraft, als am Kap. Die Neger von Mozambigue und Mada⸗ gaſcar ſind als Sklaven die thaͤtigſten und anhaͤng⸗ lichſten; ſie werden gewoͤhnlich mit 120— 460 Piaſter gekauft. Die aus Oſtindien kommenden Sklaven ſind am Kap fuͤr die Haus⸗ und Stadt⸗Dienſte die brauchbarſten. Die Malayen ſind wohl die klug⸗ ſten, aber auch die gefaͤhrlichten. Denn um eine Klei⸗ nigkeit bringen ſie ihren Herrn oder deſſen Frau um, obſchon ſie die fuͤr dieſe Miſſethat beſtimmte Todes⸗ ſtrafe wohl wiſſen; ſie glauben durch den Tod ſchnel⸗ ler in ihr Vaterland zuruͤck verſetzt zu werden. Die Creol⸗Sklaven werden, wenn ſie Handwerke ge⸗ lernt haben, am theuerſten bezahlt, z. B. ein Koch mit soo— 4200 Shalern. So gut auch ſolche Sklaven gekleidet werden, ſo muͤſſen ſie doch mit bloßem Kopfe und barſuß ſich auszeichnen. Auffallend iſt jedem
Europaer die Menge weißer Sklaven am Kapz allein
ſchoͤne junge Negerinnen werden haͤufig von Soldaten der Garniſon geehlicht.
IV. Wahrend meines dreimonatlichen Aufenthal⸗ tes am Hap, ließ ich mir zwei große mit Segeltuch


