Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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vor fruͤhem Morgen war noch Niemanden eingefallen, ſie zu fertigen.

Um 11 Uhr Abends wich endlich der Kaper, nachdem er unſer Steuer⸗Ruder, Segel und uͤbrige Geräthe zu Grunde gerichtet und das Schiff, wie ein Sieb durchloͤchert hatte. Als man des andern Mor⸗ gens die Kanonen reinigen wollte, waren einige bis an die Muͤndung geladen, andere enthielten drei voll⸗ ſändige Ladungen mit drei Kugeln auf einander; ſelbſt mehrere Flinten enthielten doppelte Ladungen, oder wenigſtens die Kugel unten und das Pulver oben. Aus dieſem ergibt ſich die beiſpielloſe Unord⸗ nung waͤhrend des Gefechts, wie auch die Nothwen⸗ digkeit, daß wir ohne die gluͤckliche Dazwiſchenkunft des Merkurs dem Kaper uns haͤtten ergeben můßen.

Die übrige Zeit unſerer Ueberfahrt von 3 Monn⸗ ten und 10 Tagen hatten wir den beſten Wind, er⸗ blickten die Anhoͤhen des Vorgebirges der guten Hoffnung in einem ſehr vortheilhaften Lichte und ankerten noch am Dage unſerer Annaͤherung in der Safelbay. Der Hafen⸗Capitain Staring be⸗ nachrichtigte uns ſogleich von der Kriegserklaͤrung Englando. Ich ſtieg an das Land und wurde nach meinen Empfehlungen beſtens aufgenommen. Die Kap⸗Stadt bildet am Abhange des Tafel⸗ und Löwen⸗Berges ein Amphitheater bis zum ufer des Meeres. Die Straſſen ſind ſehr breit, aber ſchlecht