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der Kaper ſeine 16 achtbfuͤndige Kanonen unaufhoͤrlich auf uns donnern ließ und drohte, uns in den Grund zu ſchießen, wenn wir uns nicht ergeben wuͤrden. Unſer Capitain erwiederte, daß er ſich nicht eher er⸗ geben koͤnnte, bis er von ſeinem Kommandanten auf dem andern Schiffe Erlaubniß dazu erhalten haͤtte. Unſer Schiff hatte 32 Kanonen von weit groͤßerem Kaliber, einige Seitenſtuͤcke und außer der Equipage noch 300 Mann Beſatzung am Bord.
Wie durch ein Wunder bewirkte ein kleiner Wind die Annaͤherung des Merkurs, deſſen Capitain die Antwort des unſrigen, der erſt auf Befehl des Kom⸗ mandanten ſchießen wolle, nicht genug anſtaunen konnte. Der Merkun feuerte alſo zuerſt auf den Englaͤnder, bald auch unſer Schiff, und obſchon der Merkur zwiſchen uns und dem Kaper lag, ſo feuer⸗ ten doch unſere Leute ununterbrochen fort. In dieſer Unordnung bemeiſterte ſich auch die Mannſchaft des Branntweins und bald uͤbertraf einer den andern an Trunkenheit und Veſinnungsloſigkeit. Selbſt unſer Schiffsprediger hatte ſich berauſcht, vielleicht um ſei⸗ nen Muth zu erhoͤhen; er ſtieg mit der Laterne in der Hand zur Pulverkammer hinab, in welcher 26,000 Pfund für die Inſel Ceylon beſtimmt, verwabrt waren. Er brachte, ohne weitere Vorſicht, einen Vorrath von Pulver heraus, um Patronen mit ihm fuͤllen zu konnen; denn vorratbis waten keine, und


