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Schoͤße von Winden, die an den Baͤumen und ihren Zweigen aufſteigen, dann wieder abfallen, und ſo aus jedem Baume eine dichte, natuͤrliche Laube mach en Die Winden treiben eine weiße Blume von unver⸗ gleichlichem Geruche; die Frucht aus dieſen Blumen bat die Geſtalt einer kleinen Zitrene, nicht weniger ihren Saft, ihre Saͤure und Farbe.
Nahe bei dem See Fule, zwiſchen Goree und dem Senegal, iſt ein ganzer Wald von dem ſchoͤn⸗ ſten, ſchwarzen Ebenholze, welchen die Neger Jalam⸗ Banno nennen. Der Wald iſt nur 4 4/2 M. von der See entfernt. Dieſes Holz findet man unter andern auch zu Donai, am Fluſſe Botte, im Koͤnigreiche Fule und am Fluſſe Falenee. Dieſe Drte und die Gegender an den Fluͤſſen Saluͤm, Kaſſamance, Gambia und ſolchen, welche in dieſe ſich ergießen, ſind voll von Baͤumen, welche zur Erbauung von Kriegs⸗ und Kauffahrtei⸗Schiffen tuͤchtig ſind. Das noͤrdliche Ufer des Fluſſes Kachaux iſt mit Lichtbaͤu⸗ men beſetzt, und nicht weit davon ſtehen die ſchonſten, groͤßten und hoͤchſten Baͤume in ganz Afrika.
Der ſogenannte Kurbari iſt ein ſehr dicker und hoher Baum, welcher ſich in großer Menge an den Ufern des Gambia und in den umliegenden Gegen⸗ den findet. Sein Holz iſt ſehr hart und feſt. Der Stamm iſt 40— 60 Fuß lang und hat 3— 4 Fuß im
Durchſchnitte. Knoten und Spalten findet man faſt niemals darin.


