Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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zſehenden Geſchmacke. Die Blumen ſind in fleiſchfar⸗ benen Trauben geordnet und mit kleinen Staubfaͤden, aber ohne Samenwege angefuͤllt. Die Fuucht bricht nicht aus den Bluͤthen, ſondern aus andern Knospen oder Stielen hervor. Der Maſtir iſt ein Harz vom Maſtix⸗Baume, welches durch Einſchnitte gewonnen wird.

Die Indigo⸗Pflanze waͤchst in gan; Afrika, beſonders an den Fluͤſſen, wild und ohne alle Kultur. Auf allen übrigen Theilen der Erde findet man nicht ſo ſchoͤne und brauchbare Tamarinden in ſo großer Zahl, als an der ſuͤdlichen Seite des Niger und Gambia. Die ganze Kuͤſte von Afrika iſt mit dieſen Baͤumen, aber von einer kleinern Art beſetzt.

Dieſer Baum iſt gewoͤhnlich ſo hoch und dick, als ein

Nußbaum, aber viel belaubter und dichter; der Stamm faſt immer gerade und oft von 3 Fuß im Durchſchnitte. Die Rinde iſt dick, braun und geſpal⸗ ten; ſeine Blaͤtter gewaͤhren einen kuͤhlenden Schat⸗ ten. Die Blumen entſtehen in kleinen Straͤußen, welche s— 6 Zoll lang ſind, aber doch nur 9— 10 Blumen enthalten, weil dieſe von einander entfernt ſind. Nur das Fleiſch und die Saamenkoͤrner, von der aͤußern Haut abgeſondert, werden nach Europa gebracht. Aus dieſer Frucht bereiten ſich die Afri⸗ kaner einen kuͤhlen und angenebmen, abfuͤhrenden Trank, welcher mit Waſſer und Honig vermiſcht wird. Alle Zitronen⸗Baͤume haben an ihrem Fuße mehrere