Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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83 und gewürzhaften Geſchmacke. Man findet dieſe Baͤumchen in Menge an der Seite von Arguin und au den Kuͤſten Afrikas.

Die Alve iſt ein geronnener Saft aus der Pflanze gleichen Namens. Nicht zu verwechſeln iſt der Alve⸗ Baum mit dieſer. Ihre Blaͤtter kommen unmittelbar aus der Wurzel, ſind lang, ſehr breit bei ihrem Ent⸗ ſtehen, dick, ſleiſchis, feſt und laufen ſpitzig zu. Sie baben viel Saft, welcher bei der geringſten Verwun⸗ dung reichlich auslaͤuft, von der Hitze der Sonne bald bart wird und gerinnt. Die rechte Zeit, in die Blätter Einſchnitte zu machen il nicht die naſſe Jahreszeit, auch nicht, wenn ihre Staͤmme getrieben haben. Im erſten Falle wuͤrde der Saft zu roh, im andern die Pflanze ganz erſchöpft ſeyn.

Der Maßir⸗Baum wachst in großer Menge an den Köſten des weißen Vorgebirges, von Ar⸗ guin, Portendik und laͤngs der uͤbrigen Koͤſten Afrikas. Dieſer Baum hat ſehr viele Zweige, iſt groß und hoch, oͤfter doch wwitzig und niedrig. Seine nachgebenden und biegſamen Zweige ſind mit einer greiſen Rinde uͤberzogen und hoͤckeriger durch die jaͤhr⸗ lichen Einſchnitte, als in ſolchen, welche noch gar keine Einſchnitte erlitten haben. Seine Blaͤrter kom⸗ men den Myrthen⸗Blaͤttern nahe, ſind ſtets gepnart und an einem ſchwachen, 2— 3 Zoll langen Stiele befeſtigt. Sie ſind ſtets grün, zart, von einem ange⸗ nebmen Getuche und von einem ſcharſen, zuſammen⸗