Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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kleine, ſchielende Augen, große Lefzen und einzelne

lange Haare. Mit 2 großen Floſſen an den Seiten ſchleppen die Weibchen ihre Jungen fort und drücken ſie an die Bruͤſte. Dieſer Fiſch lebt vom Graſe auf dem Boden des Meeres oder der Stroͤmez er liebt das fuͤße Waſſer und ſchlaͤft nicht ſelten, die Schnau⸗ tze aus dem Waſſer heraus ſreckend. Sein Fleiſch iß ſehr wohlſchmeckend, ſein Speck eben ſo gut und feſt, als der des Schweines⸗ Seine dicke Haut kann man gerben.

In allen Stroͤmen finden ſich eine unglanbliche Menge von Krebſen und Karpfen. Die kleinen Stroͤ⸗ me ernaͤhren viele Aale. Wenn die Gewaͤſſer ſo ſehr geſtiegen ſind, daß man keinen Anwachs mehr vermu⸗ thet, ſo verzaͤunen die Neger die Mundungen dieſer Stroͤme mit Huͤrden, welche durch Pfaͤhle gehalten werden. Bei dem Ablaufe des Waſſers findet man

verſchiedene Arten von Fiſchen.

s) Der Baum oder Strauch, von welchem der Weihranch kommt, iſt dem Maſtix⸗Baume ſehr aͤhn⸗ lich und findet ſich auch in Afrika. Seine jahlreichen Zweige find zart und biegſam, und mit einer durren, ſich anſchmiegenden Rinde von grauer Farbe uͤberzogen; ſeine Blaͤtter ſind lang und ſchmal, ſtets gruͤn und

gepaart und bilden Reiſer, welche ſich in ein einziges Blatt endigen. Ihr Stiel iſt roth und ziemlich ſtark: ßie ſind zart und fleiſchig und geben, in der Hand zerzieben, eine ölichts Feuchtigkeit von einem ſarken