Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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Afrika, und ſelbſt die Ufer des Meeres wimmeln von Waſſer⸗Pferden. Die Neger und in Afrika gebornen Portugieſen vom Niger bis an den Nil finden ſein Fleiſch vortrefflich. Die Neger in An⸗ gola, Kongo, de la Mina und an den oͤſtlichen Kuͤſten Afrika's halten es fuͤr eine Gottheit, welche ſie Fetiſo nennen. Sie eſſen es indeſſen und beun⸗ ruhigen ſo wenig ihr Gewiſſen, als die alten Ae— gyptier, welche die Zwiebeln und Zipolen verzehr⸗ ten, ungeachtet ſie dieſelben als Goͤtter anbeteten. Der Buͤffel findet ſich in allen heißen Laͤndern; der Pfau iſt in Afrika ſehr houfgg, und ungefaͤhr ſo groß, als ein welſcher Hahn. Die Adler verfolgen hier als ewige Feinde die Schlangen; an den Meeres⸗ Ufern ſtellen die Falken und große Haufen anderes Voͤgel den Fiſchen nach. Die Waͤlder und Gefielde ſind von verſchiedenen Voͤgeln, welche ſchoͤne und ſel⸗ tene Federn hab ben, in großer Menge bewohnt. Perl⸗ huͤhner, Papageien, wilde Gaͤnſe, Enten, Rebhuͤhner, Bekkaſinen, Wachteln, Holz⸗ und Lurteltauben und eine unendliche Menge anderer Voͤgel finden ſich in Afrika im groͤßten Uebepfluſſe.

Das Krokodil, Kahman von den Negern ge⸗ nannt, ſchleicht an den Ufern der Fluͤſſe auf Beute umher. Sein Fleiſch und ſeine Eier haben einen ſtar⸗ ken Biſam⸗Geruch. Die Neger ſpuͤren ſeine Eier durch den Geruch auf, und vernichten ſie; ein gleiches thun auch die Affen. Ohne dieſe Feinde wuͤrden die