Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

79

ſchmsck wie die Stiele der Autiſchoken, und werden Palmen⸗Kohl genaunt. Man kocht ſie entweder in friſchem Waſſer, und ißt ſie mit Salz und Pfeffer, wie die jungen Artiſchoken, oder man laͤßt ſie in ge⸗ ſatzenem Waſſer kochen, und ißt ſie mit einer weißen Bruͤhe, wie die Artiſchoken.

4) Auch findet man große und fette Auſtern in unerſchoͤpflicher Menge, denen jedoch etwas mehr Salz zu wuͤnſchen waͤre. Die Neger eſſen ihr Fleiſch, ſobald ſie dieſelben gefangen, oder pfegen es auch zu trocknen,(bukaniren nach ihrer Sprache) und treiben mit ihm einen guten Handel in das Innere des Lanu⸗ des. Aus den Schalen wird ein recht guter, leicht trocknender und vortrefflich bindender Kalk bereitet.

Zu den oben angefuͤhrten Thieren zaͤhlen wir fer⸗ ner den Welf, welcher ſtaͤrker und groͤßer iſt, als der europäiſche; er hat ein ßilberfarbenes, faſt weißes Paar. Sie finden ſich in ungeheuerer Menge, weil die Neger keinen todten, aus Fuicht, die ͤbrigen moͤchten des erſchlagenen Tod an ihnen raͤchen.

Schlangen gibt es von einer furchtbaren Groͤße, ſie ſind oft 26— 30 Fuß lang, und verhaltnißmaßig dick. Ihre Farbe iſt verſchieden; die kleinſten ſind die gefaͤhrlichſten.— Die Baume ſind mit Affen beladen. Sie ſehlen den Reis, decken Negerhuͤtten ab, wenn ſie in denſelben Niemanden bemerken, und zerſtren alles in denſelben. Die Weibchen tragen ihre Jungen

auf dem Ruͤcken, wie die Negerinnen. Alle Fſſe in

———