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Jahre Frucht tragen, umfallen, aber wieder treibende Wurteln zurücklaſſen.
Die Kalebaffen⸗Baͤume werden von den Negern ſehr geſchaͤtzt, weil ſie ihnen ihr Gerathe liefern. Die Rinde dieſes Baumes iſt grau, ziemlich eben, wenn er jung iſt, aber rauh und knotig um Alter; ſein Holz mehr zaͤhe, als jart, wachst beſſer aus Spröß⸗ lingen, als aus dem Kerne. Seine Zweige ſind lang, groß an der Zahl und ſehr glatt. Die Blaͤtter, un⸗ ungefahr 4— 6 Zoll lang, ſind gegen das Ende ſchmal, und mit dieſem an den Zweigen befeſtigt. Der Baum hat beſtaͤndig Blumen und Früchte. Seine Blumen ſind blaulicht, wie wilde, halbge⸗ oͤffnete Roſen. Man durchbohrt entweder dieſe Ka⸗ lebaſſen, oder theilt ſie in zwei Haͤlften, welche
recht gute Gefaͤße zu verſchiedenem Gebrauche geben. Die Neger ſtoßen die Blaͤrter der Kalebaſſe, und ver⸗ †
miſchten ſie mit ihrem Kusku; die Kerne, mit welchen die Kalebaſſen gefullt ſind, werden im einem durchlo⸗ cherten Gefaͤße gebraten, und mit vielem Vergnuͤgen gegeſſen.
Wenn Palm⸗ oder Kokos⸗Baͤume umgehauen weiden, ſo ſchneidet man den Kopf des Baumes zwei Fuß unter der Stelle ab, wo die Blaͤtter entſtehen. Innerhalb der aͤußeren Decken des Baumes ſindet man das Heri deſſelben, d. h. noch nicht entwickelte und ausgebrochene Blaͤtter in der Geſtalt eines Faͤchers nahe an einander. Sie ſind weiß, zart, von Ge⸗


