Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſchaͤumt wie Champagner, iſt ſo ſuͤß, als ſo eben ge⸗ kelterter weißer Wein. Er berauſcht ſehr, und bleibt nur 30 Stunden gut. Am zweiten Tage wird er ſauer, und verwandelt ſich wirklich in Eſſig. Man muß ein Neger ſeyn, um alsdann noch von ihm trinken zu koͤn⸗ nen. Jeder Einſchnitt gibt alle 24 Stunden 2 Maaß Wein.

Es gibt 4 Arten Palmen: Die Dattel⸗Palme (Dattelbaum), die Stech⸗Palme, die ſogenannte Cyprier-Palme, und die ſegenannte Rondjet. Die Frucht der Stechpalme waͤchst in Trauben, deren ei⸗ nige Sso— 100 Beeren haben. Aus ihr bereitet man das Palm⸗Del. Die Cyprierpalme traͤgt gar keine eßbare Frucht, liefert aber den beſten Wein⸗

Die Afrikaner haben Erbſen von ſchwarzer glaͤn⸗ zender Farbe(Neger⸗Erbſen), Waſſer-Melonen in großer Menge, oft so— 60 Pfd. ſchwer. Ihr Fleiſch iſt glaͤnzend roth, und ihr Waſſer ſehr ſuͤß. Die Kol⸗ les ſind Fruͤchte, welche hinſichtlich ihrer Geſtalt, ihres Geruchs, der Groͤße und Farbe und des Ge⸗ ſchmacks, den indiſchen Kaſtanien ſehr nahe kommen und bitter ſind. Es gibt ferner Bananas, Bananas⸗ Feigen und eine ungehenere Menge von Giraumonts. Sie ſind die Lieblings⸗Fruͤchte des Landes. Der Bananas⸗Baum traͤgt alle Jahre nur einmalz ſtirbt, wenn er Fruͤchte getragen hat, allmaͤhlig ab. Seine Wurzel treibt aber bald Sproͤßlinge, welche in einem