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chen aber ſind die eigentliche Laufbahn fuͤr dieſes muntere Thier. Ihr Fleiſch iſt ſehr zart. Die Neger erlegen ſie dadurch, daß ſie die duͤrren Graͤſer anzünden, dem Feuer beſtaͤndig folgen, bis ſie endlich die in einem Winkel zuſammengedraͤngten Thiere mit Pruͤgeln, Pfeilen und Saganen toͤdten. Das Fleiſch wird eingeſalzen und getrocknet, das Fett an fremde Kaufleute verkauft.
Die welſchen Bohnen Afrika's ſchmecken beſſer, als die aus Frankreich dahin gebrachten. Sie ſind⸗ die Erdaͤpfel mit eingeſchloſſen, das einzige Gemuͤſe unter allen afrikaniſchen, welches mit den europaͤſchen einige Aehnlichkeit hat. Erdaͤpfel(Topinamburs) gibt es drei Arten, rothe, weiße und gelbe. Die Frucht Igname gleicht den rothen Ruͤben und wird nach dem Verhaͤltniſſe der Guͤte des Bodens groͤßer und kleiner. Bevor ſie gekocht wird, iſt ſie ſchmutzig⸗ weiß und zaͤhe; gekocht iſt ſie nahrhaft, leicht zu ver⸗ dauen und wird ſtatt des Brodes zu dem Fleiſche ge, geſſen. Der Palm⸗Wein, nach dem Branntwein das liebſte Getraͤnke der Neger, wird aus der Spitze des Palm⸗ baumes vermittelſt Einſchnitte gewonnen. Durch ein eingeſtecktes Blatt rinnt der Saft in das unten befe⸗ ſtigte Gefaͤß. Nur waͤhrend eines Monats wird der Saft aus der Palme gezogen; dann laͤßt man dem Baume ein Jadr Ruhe. Der friſche Palm⸗Wein gleicht, nach der Farbe und Fluͤſſigkeit, den Molken,


