Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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lichen Regen und Ueberſchwemmnngen ſehr anſchwel⸗ len.

An der rechten Seite des Fluſſes haben die Por⸗ tugieſen die 2 kleinen Niederlagen: Zinguin⸗ chor und Guinguin. Beide beſtehen in elenden Hütten, welche mit einer von Erde und Reiſern ge⸗ machten Einfaſſung umgeben ſind. Einige armſelige Portugieſen, welche ganz Eingeborne des Landes ge⸗ worden ſind, bringen die eingekauften Produkte nach

dem Dorfe Sommers an der linken Seite des Fluß⸗

ſesz von da wenden ſie ſich nach Gereges und end⸗ lich nach dem Gambia.

Man weiß gewiß, daß die Portugieſen zemtls betraͤchtliche Niederlagen an dieſem Fluſſe hatten, daß ſie einen großen Handel nach dem Koͤnigreiche Kap trieben. Dieſes liegt am Kaſſamance, aber 160 Meilen von ſeiner Muͤndung. Das Koͤnigreich Kap iſt das bluͤhendſte in ganz Nigritien, und wird gut verwaltet, ſo daß man ſicher in demſelben reiſen und handeln kam.

Der Fluß St. Domingue oder St. Domi⸗ nigue, oft auch Kachaux genannt, flieht 3 Meilen ſüdlich von Kaſſamanece. Es iſt ſehr ſchwer, in denſelben zu kommen. Kachaux, eine portugießiſche Kolonie am St. Domingue, liegt 20 Meilen von ſei⸗ nem Ausfluſſe in das Meer. Sie iſt im Lande der Papels, eines abgoͤttiſchen Volkes, welches ſeinem vornehmſten Gott, Chine genannt, Hunde opfert⸗

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