43
den Doͤrfern Sambanura und Dalemulet; end⸗ lich die von Segalla, einem Dorfe, welches 600 Schritte von Faleme entfernt iſt, wenn man ihn hinabfaͤhrt und so Meilen von der Vereinigung des Fluſſes mit dem Niger. Die Minen von Guingi⸗ faranna ſind von eben dieſem Punkte 26 Meilen entfernt, wo das ganze Land voll Goldminen iſt.
Der Reichthum dieſer Laͤnder iſt daraus ſichtbar, daß alle Stroͤme und Fluͤſſe in denſelben, welche ſich in den Faleme ergießen, Goldſand mit ſich fuͤhren. Bei dem Dorfe Niautabana, am Fluſſe San⸗ non, verſuchten die Neger, Gold zu ſuchen. Weil aber die reichen und leicht zu bearbeitenden Erze ge⸗ brochen und geſchmolzen werden muͤſſen, ſo unterlieſ⸗ ſen die unwiſſenden und traͤgen Neger auch das fer⸗ nere Graben. Die uͤbrigen Gold⸗Minen, z. B. zu Naye, am Ufer des Fluſſes; zu Tomane Nia⸗ kanal, 20 Meilen oberhalb Kainura, an der lin⸗ ken Seite des Fluſſes, ſind ſehr reich, und geben ein retnes und gut zu bearbeitendes Gold. Weil aber die Neger glauben, daß nur Weiße oder Weiber ſie ohne augenſcheinliche Todesgefahr bearbeiten koͤnnen, die Weiber aber ſich nicht daran wagen, ſo verließen ſie dieſelben.
Da dieſe Minen der Inſel Goree vortheilhafter als Senegal gelegen find, von welchem ihre Ent⸗ fernung 300 Meilen betraͤgt; da man ferner auf dem Wege uͤber dem Saluͤm nur 16o zu machen hat, ſo
—


