Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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alsdann ein, nicht weil die Mine aufhoͤrt, ergiebig zu ſeyn, ſondern weil ſie zu traͤge ſind, in einer ſchwe⸗ ren Arbeit auszuharren, und nicht die rechte Art, Minen zu bearbetten, kennen. Die reichſte und be⸗ traͤchtlichſte Goldmine ſoll in der Mitte des Landes Bambuk, zwiſchen den Doͤrfern Tambaura und Netteko, 30 Meilen oͤſtlich vom Fluſſe Faleme und 4 Meilen vom Fort St. Bierre, nahe bei Kaynura an demſelben Fluſſe liegen. Wegen ihrer großen Ergiebigkeit werden alle uͤbrigen Minen ver⸗ nachlaͤßigt; dieſe ſind mit hohen, ttellen und duͤrren Bergen umgeben; das ganze uͤbrige Land iſt nicht beſſer und fruchtbarer. Dieſes Land hat ferner Silber⸗ Minen, Eiſen⸗, Blei- und Zinn-⸗Gruben und liefert die beßten Magnete. Das Eiſen iſt in Bambuk ſo weich, daß die Neger mit dem bloßen Hammer Keſſel daraus ſchlagen.

In dieſen Gegenden und in Galam findet man Berg Kriſtall, edle Steine, ſchoͤnen Marmor, hartes Holz in großer Menge, wovon einiges ſehr lebhafte Farben hat und anderes ſehr wohlriechend iſt. Die übrigen ſehr reichen Minen, in welchen das Gold nur gewaſchen wird, ſind die von Furguaranne, 2 Meilen vom Fluſſe Faleme gegen Nord⸗Weſt, nahe an einem kleinen Strome, welcher ſich in den Fa⸗ leme ergießt; ferner die von Sambanura, oͤßtlich von genanntem Fluſſe 20 Meilen von ſeinem Einfluſſe in den Niger und 5 Meilen in das Land, zwiſchen