Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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es an die Reiche Galam, Kaſſu und Saluͤm;

gegen Weß an den Fluß Faleme und an die Koͤnig⸗

reiche Kuton und Kambegonda; gegen Sůd an

das Reich Makanna und die weſtlich vvn Man⸗

dinge liegenden Laͤnder. Alle dieſe Bezirke find nicht

einem beſondern Koͤnige, ſondern nur Herren(Fariam), einzelner Doͤrfer unterworfen, welche alle von einan⸗

der unabhangig ſind. Das ganze Land iſt ſehr bevoͤl⸗

kert. An dem oßlichen ufer des Faleme liegen

Doͤrfer in Menge. In einiger Entfernung aber von

den Fläſſen finden ſich wegen der Durte und Unfrucht⸗

barkeit der Gegend wenige Doͤrfer. Dieß iſt uͤberhaupt

der Fall in Laͤndern, welche mit Gold⸗ und Silber⸗

Minen, Kupfer⸗, Zinn⸗ und Eiſen⸗Gruben gefuͤllt ſind. Eine andere Urſache ihrer Unfruchtbarkeit iſt die außerordentlich große Hitze. Die hohen und ſteilen Berge, welche das Land einſchließen, verhindern den

Durchzug der Luft..

Die Bewohner von Bambuk kennen den Werth ihres Landes und laſſen daher auch Niemanden, als Kaufleute in daſſelbe kommen. Die meiſten dieſer Länder bringen Gold in einem ſolchen Ueberfluſſe her⸗ vor, daß man nur die Oberfläche der Erde aufzuwuͤh⸗ len braucht, ſie waſcht und durchſpuͤhlt, um auf dem Grunde Goldſtaub und ſelbſt betraͤchtliche Goldkoͤrner zu finden. Die Einwohner duͤrfen nur Gold graben, wenn es ihre Herren erlauben. Wenn die Mine reich iſt, ſo graben ſie wohl einige Fuß tief, halten aber

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