Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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Zu allen Zeiten können ſie Schaluppen und kleine Fahrzeuge tragen. Hinter den Inſeln gelangt man in den breiten und tiefen Kanal des Saluͤm, welcher ſehr grotze Schiffe tragen kann.

Dieſer Fluß bietet den Framoſen einen vffnen und leichten Weg zu den Goldminen und den Koͤnigreichen Galam, Bambuk, Tambarras und Do mbuͤt, und zu den uͤbrigen goldreichen Laͤndern dar. Man kann des Senegal entbehren, welcher ſehr ſchwer zu befahren iſt. Wenn man 3 Monate braucht, um auf dem Senegal bis Galam zu gelangen, ſo wird men auf dem Saläm nur 2 Wochen brauchen. Um auf dem Niger in die Koͤnigreiche Vambuck, Bambarras und Tombuͤt zu dringen, braucht man nicht nur viele Zeit, ſondern muß auch einen Theil des Weges zu Lande machen. Dieſe Unbeguem⸗ lichkeiten fallen weg, wenn man den Weg auf dem Saluͤm einſchlaͤgt.

Der genannte Fluß Faleme entſpringt aus dem Niger oberhalb Barakata, wo der Senegal wegen einer Landbank unbeſchiffbar wird. Er vereinigt ſich nach einem noch nicht genau beſtimmten Laufe wieder mit dem Niger zu Dongiume und ſchließt die Laͤnder Bambuk, Makanna, Giaka, Ga⸗ dua, einen Theil des Koͤnigreiches Galam und Kaſſu und noch viele andere gegen Oſt ein, welche uns unbekannt ſind. Das Koͤnigreich Bambuk iß von einem betraͤchtlichen Umfange; gegen Nord grenit