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Meilen von Gpree entſernt iſt. Der Koͤnig von Saläm beſindet ſich wegen dieſes Fluſſes in der beß⸗ ten Lage fuͤr den Handel und iſt zugleich der reichſte und machtigſte. Sein Fluß oͤffnet ihm einen leichten Wes zu den nahen Goldminen. Er kann alle Jahre 800 Sklaven liefern, ohne die uͤbrigen Zweige des Handels in Gold, Wachs und Gummi zu rechnen, welchen letzteren Handel man durch den Verluſt vom Senegal und durch die Verlaſſung der Komptoirs zu Arguin und Portendit verloren hat.
3) Das Koͤnigreich Bar, aufangend bei dem Fluſſe Betonde und aufhoͤrend mit dem Strome Guignack, liegt zwiſchen dem Koͤnigreiche Saluͤm und Gambia, 35— 36 Meilen von Goree. Der Koͤnin von Bar iſt Herr des Fluſſes Gambia, welcher die Schiffe 460 Meilen in das Innere von Afrika traͤgt. An ſeinen Ufern beſitzen die Franzoſen ihre wichtigſten Komptoirs, naͤmlich eine zu Alf reda, einem Dorfe des Königreichs Bar, welchem gegen⸗ uͤber in der Mitte des Stromes die Englaͤnder das Fort Jaegues haben. Dieſes hindert mehr durch Gewalt als Recht die Franzoſen, den Fluß hinauf zu fahren und zu handeln. In dieſem Reiche iſt das Chriſtenthum ſchon ſeit mehreren Jahrhunderten auf das feſteſte gegruͤndet. Man findet noch jetzt: Dörfer, deren Bewohner faſt alle Chriſten ſind und Portu ⸗ gieſen heißen, weil ſie von portugieſiſchen Prieſtern in der chriſtlichen Religion unterrichtet wurden. Wekl
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