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reichen an der Kuͤſte frei zu handeln. Dieſe ſind: die Koͤnigreiche des Damel, Baol, Sin, DThin, Salum, Bar, und der Fluß Gambia bis an Al⸗ freda, dem Fort James gegenuͤber, welches die Englaͤnder in der Mitte dieſes Fluſſes beſitzen. In allen dieſen Laͤndern beſitzt Frankreich das ausſchlieſ⸗ ſende Recht zu handeln. Der Handel aber zwiſchen dem Gam bia und der Sierra Liona begruͤndet ſich blos auf den Beſitz mehrerer Jahrhunderte, und uf die vorzuͤgliche Liebe dieſer verſchiedenen Voͤlker zu den Franzoſen.
Weil Frankreich die ganze Kuͤſte dieſer s Ko⸗ nigreiche beſitzt, welche so Meilen lang iſt und 6 M. in das Land geht; ſo will ich jedes Koͤnigreich beſonders beſchreiben und ſtets ihrer Lage an den Kuͤſten folgen.
a) Das Koͤnigreich des Damel, mit welchem das Reich Kajor vereinigt iſt, hat ſeine Benennung von dem Namen ſeines Fuͤrſten. Dieß Koͤnigreich, welches gegen Nord bis an die Inſel Vifeſche und gegen Suͤd und Dſt bis an das Koͤnigreich Baol geht, iſt 35—36 Meilen in gerader Linie lang. Es iß nur eine kleine Meile von Goree entfernt, unbe⸗ traͤchtlich wegen ſeines Handels, aber ſehr nuͤtzlich zur Unterhaltung der Kolonie. Wenn der Koͤnig mit ſei⸗ uen Nachbaren Krieg fuͤhrt, ſo liefert er die beſten und ſchoͤnſten Sklaven aus Afrika. Die Freiheits⸗ Liebe ſeiner Unterthanen erzeugt oft im eigenen Lande Krieg. Im J. 1763 verkaufte er an Frankreich die


