Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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iſt ſicher, und ſo gut als der beſte Hafen. Dieſer Platz wird durch das Fort St. Michael auf einem ſeilen, von Oſt, Säd und Weſt umugaͤnglichen Felſen vertheidigt; gegen Nord liegt Goree am Fuße des Forts, weiter unten das Fort St. Frangois, und das Gouvernement. Es kann nur durch Hunger, Ueber⸗ rumpelung oder ploͤtzliche Landung genommen werden. Die Englaͤnder hatten es bis zum Frieden vom Jahre 1762, in welchem es der Koͤnig von Frankreich wieder erhielt. a63 erhielt ich vom Hofe den Auftrag, der dortigen Kolonie geiſtige Huͤlfe und Nahrung zu brin⸗ gen. Wir langten am 14. September mit dem Gou⸗ verneur und den Truppen an, welche die Englaͤnder

abloͤſen, und zur Beſatzung bleiben ſollten. Wir fan⸗

den die Inſel verwuͤſtet, die Feſtungswerke im ſchlech⸗ ten Zuſtande, die Wohnungen durch Feuer zerſtoͤrt, und die Kirche in ein Magazin verwandelt. Bei un⸗ ſerer Ankunft brachen die Einwohner in die lebhafte⸗ üen Freuden⸗Bezeugungen aus. Die Luft auf der Inſel Goree iſt die geſundeſte in Afrika, weil die Hitze durch kuͤhlende Oßt⸗ und Weſtwinde gemaͤßige wird. Von der troknen bis zur naſſen Jahreszeit, vom November bis zum Juni oder Anfange des Juli iſt die Luft rein; in den 4 folgenden Monaten fallen alle Tage Regen; Windſtoͤße, Gewitter und Stuͤrme ſind ſehr heſtig, und die Inſel iſt bald uͤberſchwemmt.

Die Inſel Goree iſ ein nakter Fels, und bringt nichts hervor; ſie hat aber das Recht mit den Koͤnig⸗