Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Aufſteilen und ſchmalen, oft durch hohere Klipen ſich

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windenden Pfaden ſtiegen ſie muͤhſam den Berg hinan. Dieſer Berg hat 4 Gipfel und derjenige, welchen Mo⸗ ſes heiligte, ſtand in der Mitte, und da dieſer von

unten

nicht wahrgenommen werden kann, ſo hat die

jüͤdiſche Verſammlung den Fleck, wo er das Geſetz entgegennahm, nicht ſehen koͤnnen, und der Rauch und die Flammen, welche den ganzen Berg nach der

heil.

Schrift einhuͤllten, muͤſſen bei der Groͤße der

Ausdehnung und wegen der vielen Spitzen um ſo feierlicher geweſen ſehn*). Nachdem die Reiſenden

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Die Erzaͤhlung der Bibel laͤßt ebenfalls vermu⸗ then, daß die Spitze, auf der Gott Mojes er⸗ ſchien, den Zuſchauern verborgen war, da nur die 70 Aelteſten den Gott Israels und unter

ſeinen Fuͤßen einen ſchoͤnen Saphir ſahen. Was

aber nicht wenig Erſtaunen erregt, ſind die we⸗ nigen Ebenen, Thaͤler oder offenen Plaͤtze, wo die Kinder Isrgels bequem ſtehen konnten, um die Herrlichkeit des Herrn zu ſehen. Von der Spitze des Sinai erblickt man unermeß⸗ liche Ketten felſiger Berge. Der gemeine Glaube ſtellt ſich um dieſen Berg weite Ebenen und Sandwuſten vor, wo das Lager der Kinder Isrgels ſtand, ſo daß, nach der Lebensart der eduinen, die Familien Jsrgels vor dem Ein⸗ gange ihrer Zelten verſammelt waren und daß um den Berg eine Linie gezogen war, welche bei Todesſtrafe Keiner uberſchreiten durfte. Dieſe Vorſtellung verdient eine Berichtigung; denn außer dem Thal, durch welches man zumm Smat