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die Stelle des einſt brennenden Buſches gezeigt wird.
Harmlos ſind die Moͤnche, aber die meiſten ſehr unwiſſend. Der Prior iſt ein Mann von Wuͤrde im Aeußern, mit feinen Sitten und Weltton; er erkun⸗ digte ſich ſehr, wie es mit dem Kampfe der Helle⸗ nen ſtehe. Die Moͤnche wagen ſich aus Furcht vor den raͤuberiſchen Beduinen niemals aus ihrem Klo⸗ ſter. Ihre Bewegung machen ſie im Garten, zu dem ſie durch einen unterirdiſchen Gang, welcher am Ende mit einer ſehr ſarken Thuͤr verſchloſſen iſt, gelangen. Der Garten iſt reich, aber muͤhſam von den Moͤnchen geſchaffen und erhalten, weil ſie ſich durch ihn erhal⸗ ten müſſen. Waͤhrend Napoleon in Cairo reſi⸗ dirte, befahl er, daß die Kloſtermauern erhoͤht werden ſollten und ſandte den Moͤnchen 2 Kanonen zu ihrer Vertheidigung, von welchen ſie jedoch niemals Ge⸗ brauch machen. Defters erpreſſen die Araber von ihnen durch laute Drohungen und Flintenſchuͤſſe Weiß⸗ brod, welches ſie ihnen durch die Feuſter herabwerfen muſſen.
Carne und ſeine Begleiter beſuchten die Stelle in der Wuͤſte von Midian, nicht weit vom Kloſter, wo der Sage nach, Moſes ſeinem Schwiegervater Jethro die Schafe raubte, in einem Thale hinter dem Berge Sinai, zwiſchen zwei Bergketten. In der Mitte ſteht eine einſame Baumgruppe. Und am drit⸗ ten Morgen reisten ſie mit 3 arabiſchen Wegweiſern fruͤhe nach der Bergſpitze des Sinai.


