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und einen der Araber, Namens Jouma, voraus⸗ geſendet, um Quartier zu iten
Nach lautem Rufen oͤffnete ſich oben in der Mauer des Kloſters ein Fenſſer und ein Strick wurde hinab⸗ gelaſſen. Dieſen wand man um ſeinen Leib, hielt ihn mit den Haͤnden, wurde ſo von den Moͤnchen hinaufgezogen und durch das Fenſter in das Kloſter eingelaſſen. Jeder von den Reiſenden wurde einteln und nachher ihr Gepaͤck hinaufgezogen. Dann erhiel⸗ ten ſie angenehme Schlafzellen und erfreuten ſich nach
ſo vielen Nachtquartieren in der Wuͤſte eines herrli⸗
chen Schlafes auf huͤbſchen Kiſſen⸗
Das Kloſter gruͤndete Juſtinian vor 1400 Jah⸗ ren; es iſt groß und ſehr reinlich gehalten. Eine ſchoͤne große Kirche mit einem Fußboden von Marmor und einer reich vergoldeten Kanzel befindet ſich hier. Der ſchoͤne Hochaltar iſt, wie die ihn ſtuͤtzenden Pfei⸗ ler, mit Perlmutter und Schildkroͤtenſchaalen belegt.
Einen Theil der Marmorbekleidung, welche wegen
der mancherlei Arten deſſelben genauer bemerkt zu werden verdient, ſandte die St. Sophienkirche aus Konſtantinopel hieher. In einem Winkel der Kirche liegt das reiche geſchmuͤckte und Wohlgeruͤche verbreitende Grab der heil. Katharina, Patronin der Kirche. Das Floſter hat 3 hohe Chorgaͤnge. Aus
dem einen kommt man in ein kleines Simmer, wo⸗
ſelbſt unter einer kleinen mit Filigrangold geſchmuͤckten iſche, welche kleine Lampen ſchwach erleuchten,
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