Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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und Segen der Sonne zu verkuͤnden, ſich gemuͤthlich angeregt fuͤhlt. Die Ifraeliten, welche a0 Jahre in der Wuͤſte wanderten, mußten bei ihrem Manng und ihren Wach⸗ teln mit einem Trunk Waſſer nach einem Nachtlager in kalten Naͤchten oder in den heißen Mittagsſtunden ſich unbehaglich fuͤhlen. In dieſen Wuͤſten verlangt man keine Leckereien, aber man fuͤhlte Elend, wenn man Caffee, Thee und Citronenſaft ganz entbehren muͤßte. Ohne Caffee wuͤrde kein Araber die Stra⸗ vaien ertragen, jener iſt ihr Manna und ſie ſind zu⸗ frieden, wenn ſie nebenher eine Razion Grobbrod oder Brodkuchen ohne Sauerteig erhalten. Jeder Araber fuͤhrt ſeinen in einer Pfanne geroſteten Caffee und ſeine Kochkanne bei ſich und zerſiͤßt den Caffee mit einem hoͤlzernen Stoͤßer. Endlich erblickten Carne und ſeine Gefaͤhrten die prachtvollen Gruppen der Berge um Sinai und ie naͤher ſie ſolchen kamen, deſto maleriſcher wurde die Gegend. Rechts breitete ſich, ſo weit das Auge reichte, eine Bergkette nach Tor hinab. Beim An⸗ fange eines engen Paſſes mußten ſie abſteigen und fortſchveiten. Alles, was ſie ſahen, hatte einen uͤber⸗ irdiſchen Charakter. Endlich erweiterte ſich das Thal, man kam dem Singi naͤher und um Mitternacht er⸗ reichte man das Katharinen⸗Kloſter am Fuße des Berges, umgeben mit hohen Mauern zum Schutz wider die Axaber. Eurnt hatte ſeinen Diener