Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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d Gottesdienſtes beſetzter Pfad. Die meiſten Denkmaͤler ſind jetzt zerbrochen. Am Ende dieſes heiligen Weges kommt man zu ei⸗

nem hohen Thor von Granit, das ganz fuͤr ſich ſteht.

Fuͤnf und ſiebenzig Fuß weiter tritt man in einen Tempel kleiner Größe, dann gelangt man in einen weiten Raum mit vielen zerbrochenen Pfeilern und hohen Ruinen, alles Theile der großen Tempelruine. Ein wenig rechts liegt die große Vorhalle, deren zahl⸗ reiche Rieſenpfeiler in ihrer guten Erhaltung einen ſo großen Eindruck machen, vielleicht weil ſie ſo kunſtlos ſind. Die Mauern und Gewoͤlbe oder Decken dieſes Prachtgebaͤudes ſind eingeſtuͤrzt. Nur verbindet ein

großer, verzinnter platter Stein eine der Pfeilenrei⸗

hen mit einem kleinen Ueberbleibſel des daran gefug⸗

ten Gebaͤudes. Von hier wandert man unter Obelis⸗ ken, Vorhallen und Rieſenſtatuen ohne alle Grazie.

Beſteigt man einen dieſer Truͤmmerhuͤgel, ſo ſieht man ein einzelnes Thor, das in die Wuͤſte fuͤhrt und ein⸗

zelne Pfeiler ohne Ueberdachung, indeſſen andere zu

den Fuͤßen liegen. Die Buͤſten der großen Statuen ragen aus Truͤmmern hervor oder haben ein abgeſchla⸗ genes Haupt. Man ſchaͤtzt die Laͤnge dieſes Tempels auf 1200, und ſeine Breite auf 400 Fuß. Die 160 Pfeiler haben eine Doppelreihe und jeder Pfeiler 10 Fuß Diamater.

Links breitet ſich die ſchreckliche Waͤßte von The bais, hart an welcher die Trümmer der alten Stadt