Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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rem ſeiner Orientalinnen ſehnt er ſich nach ei⸗ ner europaͤiſchen Lebensgefaͤhrtin und bat einen der Mitreiſenden Carne's, ihm eine huͤbſche Englaͤn⸗ derin oder Italienerin zu ſchicken. Im Ver⸗ trauen auf die gute Wahl und auf den Geſchmack die⸗ ſes Beauftragten ſchwur er, daß er dieſe mit Sehn⸗ ſucht begehrende Schoͤne auf der Stelle heirathen werde. Er klagte, daß die Drientalinnen ſo un⸗ ausſtehlich geiſtlos waͤren und daß ein Frauenzimmer, mit dem er ſich unterhalten koͤnne, ihm ein dringen⸗ des Beduͤrfniß bei ſeiner ſonſt ganz angenehmen Lage ſey; er beduͤrfte aber eine Dame, deren Lebhaftigkeit und Verſtand ſeine einſame Lage, getrennt von den ejviliſirten Menſchen, verſchoͤnern koͤnne*.

Großen Eindruck machen auf die Beſchauer die herrlichen Ruinen von Dheben, von ungeheuerer Groͤße. Der Dempel von Luror iſt von dem zu Carnae 11/½ engl. Meilen entfernt. Beide verband ehemals ein mit Sphinxen und andern Sombolen des

*) Dieſer Offizier, von dem Carne hier ſpricht, iſt der edemal. franzoſiſche Bbriſt Adjutant bei Grvuchy ꝛc. ꝛc. Seve, ein braver Soldat⸗ Mehreres und Beſtimmtes über ihn giebt⸗ F. J. A. Schneidawind's die Feldzuͤge in Jahren 1872 45 unter Napoleons perſoͤnlicher Anfuͤhrung, nebſt biographiſchen Sktzien denk⸗ wuͤrdiger Perſonen dieſer Epoche. III. Band⸗ II. Heft, Seite 130 40.(Bamberg bei Dreſch). S.