Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Am Nachmittag beſuchte Carne den Tempel von Tentyra, welches etwa? Stunden vom ufer am Ende einer ſehr huͤbſchen Ebene liegt, mit manchen Gruppen Palmenwaͤlder. Der hieſige ſchoͤne Dempel iſt durchaus wohl erhalten und wird ſowohl wegen ſeiner Groͤße, als wegen ſeiner Zierlichkeit bewundert, Die Vorhalle hat 24 ſehr weiße Saͤulen und jede der⸗ ſelben 23 Fuß Umfang, mit ſchoͤner Bildhauer Arbeit. Die Decke hat verſchiedene Abtheilungen mit allerhand aͤgyptiſchen Götzenbildern. Die folgende erſte Ab⸗ theilung des Tempels iſt hoch und wird von 6 Pfei⸗ lern getragen, welche denen der Vorhalle gleichen. Ein Theil des Haupttempels iſt mit Erde berſchüttet und die große Vorhalle hat ſehr vielen Bauſchutt, womit manche Pfeiler viele Ellen hoch bedeckt ſind. Aus einem Deckengewoͤlbe von einem der Tempel⸗ Saͤle nahmen die Franz oſen den nach Paris ab⸗ gefuͤhrten Thierkreis. Die Hieroglyphen des Gewoͤl⸗ bes haben von einander abweichende, jetzt noch kennt⸗ üiche Farben; aber ihre Hauptzierde ſind die Figuren

des Thierkreiſes*). Die aͤußere Tempelmauer iſt 7 Fuß dick mit eiſernen Klammern befeſtiget und die Steine des Architravs uͤber der Vothalle ſind mehr als as Fuß lang.

* Man ſehe die eine Anmerkung in dem ſchoͤnen Wer⸗ e Mapoléon en Egypte, Poöme en hait chants, par Barthelémy et Méry.(Sweibruͤ⸗

ien bey Gg. Fitier. S.