Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſchoͤnen Auguſt⸗Abend, um nach OberAegypten zu ſchiffen. Der Nil wurde immer brekter. Die Vege⸗ tation aber war nicht ſo gut, als unterwaͤrts Cairv. Am dritten Tage kam unſer Reiſender nach Bene⸗ ſuef, einer Stadt mit einem mittelmaͤßigen Bazar. Eine gute Anzahl Albaneſen im Dienſte des Vize⸗ koͤnigs lagen hier in Baracken. Weiter hinauf wur⸗ den die Gegenden reizender. In der kleinen Stadt Miniet beſuchte Carne einen Landsmann, welcher eine Zuckerfabrik des Vizekoͤnigs dirigirte, in det 400 bis 200 Araber fuͤr kleinen Taglohn beſtaͤndig ar⸗ beiten. Dieſer brittiſche Landsmann ſtarb bald nachher und ſeine Geliebte, eine Italienerin fand ſich verlaſſen. Am folgenden Tage befand ſich; Carne erſt zu Radamouni und nachher in der al⸗ ten ummauerten Stadt Monfalut. In dieſer Stadt war ein guter Bazar. Auch ſtanden albane ſiſche Truppen daſelbſt. Carne ſah hier wie in andern Staͤdten Ober⸗Aegyptens, die Laͤnze der Almeh⸗Maͤdchen in bunter Kleidung. Sie tragen im Haare Reihen von goldenen Muͤnzen. Sie tanzen in Gruppen von Fuͤnfen oder Sechſen und werden von der Muſik eines Tambourins und einer Guitarre be⸗ gleitet. Bisweilen ſind ſie recht huͤbſch; aber im z5ſten Jahre ſcheinen ſie 40 Jahre alt zu ſeyn. An ihren wohlüſtigen Stellungen fand Carne kein Ver⸗ gnugen..

Am folgenden Tage hielt er auf gemietbeten Eſeln