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artige kleine Schifftbibliothek. unter den Reiſegefaͤhr⸗ ten fand Carne einen jungen dicken deutſchen Arzt, der, ohne Arabiſch oder Tuͤrkiſch zu ver⸗ ſtehen, in Cairo als Heilkuͤnſtler auftreten wollte, und ſtets rauchte, aber mit nacktem Halſe und Bruſt, wie ein Drientale, romantiſche Maͤhrchen etzaͤhlte. Mit dieſem Phlegmatiter zog eine junge Italiene⸗ rin nach dem Nil. Auch ein armer, blaſſer italie⸗ niſcher Schneider wollte in Alexandrien ſich ein Gewerbe ſuchen, ſo wie ein italieniſcher Hunde⸗ haͤndler mit ſeiner Donna und einer huͤbſchen Zahl ab⸗ gerichteter Hunde. Dem Schiſſe begegnete eine griechiſche Flotte und dieſe unterſuchte mit Glimpf Schiffspapier, Schiff und Ladung. Die groͤßten dieſer griech. Schiffe wa⸗ ren vormalige Kauffahrer, fuͤhrten 20 Kanonen und gehoͤrten Hydrioten.— Endlich lag die niedrige ſaudige Steppe Alexandriens, mit ihren ehrwuͤr⸗ digen Denkmaͤlern der Vorzeit, vor den Augen der Reiſenden.
In der heißen Mittagsſtunde ſtieg man an das Land, bewillkommet von den plagenden und ſtechen⸗ den Mosquitos, indeß die Gaſſen menſchenleer waren. In einem Privathauſe nahm Carne ſeine Wohnung.
Das jetzige Alexandrien hat nur Ruinen als Denkmaͤler dieſes vormaligen Koͤnigſitzes. Der jetzige Paſcha umgab die Stadt mit großen und ſtarken Fe⸗ ſtungswerken. Von Geburt ein Rumeliſcher At⸗


