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Palaͤſte waren verlaſſen. Die nicht erſchlagenen Grie⸗ chen waren entflohen. Carne ſah an einem Thore Konſtantinopels tuͤrkiſche Knaben mit vielen grie⸗ chiſchen Koͤpfen, wie mit Kugeln auf den Kegelbah⸗ nen, ſpielen.
Carne hatte waͤhrend ſeines Aufenthaltes das Vergnuͤgen, den Sultan zweimal zu ſehen; das letztemal wie derſelbe in einer Prozeſſion eine Moſchee beſuchte. Mahmud iſt ein ſchoͤner, vierzigjaͤhriger Mann, von mildem, aber ſchwermuͤthigem Anſehen.
Carne ſegelte von Konſtantinopel, dem Stolze des Drients, am Bord eines engliſchen Schif— fes nach Smyrna, Er hatte einen Slavonier, Namens Michael Milovich, einen ruͤchtigen, ehrlichen Menſchen, der ſchon viel gereist war, ſieben Sprachen redete und auch in mehreren leſen konnte, als Diener mitgenommen. Smyrna hat eine große Bevoͤlkerung und einen reichen Handel, aber enge Gaſſen; allein im Quartiere der Franken findet man viele treffliche Haͤuſer mit platten Dachern, auf denen man ſpazieren geht. Carne ſah in Smyrna eine Anzahl ungluͤcklicher Griechen von den Tuͤrken ermorden.
Am Bord eines Schiffes franzoͤſiſcher Flagge ſchiffte ſich Carne von Smyrna nach Alexan⸗ drien. Der Capitain, Namens Gras, ein kleiner, fetter Maun, war ernßhaft und ſchwermuͤthig. Sein Steuermann war deſto lebensluſtiger und hatte eine
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