Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Ehe das Schiff in die Dardanellen eneß⸗ befahl ihm eine tuͤrkiſche Fregatte, zu halten, und ſich viſitiren zu laſſen, ob es nicht Kriegsbedarf den Grie— chen zufuͤhre. Sobald man in dem engen Canal die Spitze des Serails umſchifft hat, ſo erblickt man das ſchoͤne Amphitheater der Hauptſtadt des Drients mit Pera und Galata, deren dunkle Cypreſſen⸗ waͤlder die Grabſtaͤtten auf der Spitze des Huͤgels be— ſchatten, und bewundert Fonſankinpuel⸗ wenn auch die einzelnen Haͤuſer nichts weniger, als ge oß, und ihre Facaden mit Fenſtern gleichſam beſaͤet ſind, weil man in Eurvopa nicht gewohnt iſt, zwiſchen den Haͤuſern ſo viele immergrüne zu ſehen und eben ſo wenig die zahlreichen Minarets mit vergoldeten Dach⸗ ſpitzen, oder das prachtvolle Aeußere der großen Mo— ſcheen, welche uͤber die Privatgebaͤnde hervorragen. Da das Schiff, mit dem Carne von Marſeille abgereist war, nach Odeſſa beſtimmt war, ſo ließ er ſich durch ein tuͤrkiſches Ruderboot nach Konſtan⸗ tinopel bringen. Er beſichtigte nun Konſtanti⸗ nopel und die Umgegend. Einſt war das Dorf Therapia wegen der Schoͤnheit ſeiner griechiſchen Bewohnerinnen und ſeiner lieblichen Lage beruͤhmt. Dort erblickten die Fremden an kuͤhlen Abenden in den Spaziergangen die griechiſchen Damen und Prin⸗ leſſinnen mit rabenſchwarzem Hagr und wehendent Schleier, mit klafſiſcher Phyſiegnomie und reizendem Luchs. Jetzt war es ſiill in dieſen Gaͤngen und ihte