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mußten wir bald gegen die Kuͤſten von Klein⸗A ſi⸗ en, bald gegen die der Barbarei laviren.
Auf dieſe Weiſe ließen wir Cypern rechts lie⸗ gen und ſegelten in den Golf von Satalien. Das Schiff wurde hierauf gegen die Kuͤſten der Barba⸗ rei gewendet. Immer in Zickzack ſegelnd, richteten wir unſern Lauf nach Caſtelroſſo gegen die Inſel Malta und den Golf von Maeri. Auf dieſe Art das Mittelmeer durchkreuzend, kamen wir nur mit Muͤhe und langſam vorwaͤrts. Wir naͤherten uns nun der Inſel Rhodus, von deſſen ufern her der Wind eine liebliche, balſamiſche Luft zu zuns heruͤber trug. Rhodus war beruͤhmt durch ſeinen Koloß, eines der ſieben Wunderwerke der Welt, und durch die Johanniter, die da ihren Sitz nach dem Ver⸗ luſte Palaͤſtinas aufgeſchlagen hatten. Man zeigt noch in Rhodus das Bild einer großen Schlange, welche einer der Drdensritter toͤdtete und damit dem unſterblichen Schiller den Stoff zu ſeiner herr⸗ lichen Ballade lieferte. Auf dem Verdecke, im Ange⸗
ſicht der Inſel ſitzend, las ich mit doppelter Freude ie Gedicht.
Wir hatten Rhodus aus dem Geſichte verloren, als uns den folgenden Morgen drei bewaffnete griechi⸗ ſche Fahrzeuge, mit ihrer neuen Flagge, begegneten. Sie ſuchten uns den Wind abzugewinnen, was ihnen gelans, da ſie Vorſprung hatten, und beſſeze Segler


