Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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waren, als unſer Schiff. Bald darauf riefen ſie uns an, und verlangten unſere Papiere zu ſehen. Trotz dem Verbote meines Gatten, ging unſer Capfrain an Bord eines der griechiſchen Schiffe. Es gab nun da⸗ ſelbſt großes Hin und Herreden und wir ſahen die Griechen von Zeit zu Zeit gegen uns ihre Waffen erbeben. Endlich ſetzten ſich die Griechen mit 3 be⸗ waffneten Schaluppen in Bewegung und ſtiegen von allen Seiten auf unſer Verdeck. Unſer Capitain kam indeſſen mit ihnen. Die Griechen hatten ganz das Anſehen von Seeraͤubern und waren auf die abenthen⸗ erlichſte Weiſe bewaffnet und gekleidet. Sie verlang⸗ ten mit befehlendem Tone nach unſerer Munition und nach Lebensmitteln, die ihnen mein Gemahl verweigerte, da ſie kaum fuͤr uns auf der langen Reiſe, die wir noch vor uns hatten, ausreichten. Sie unterſuchten bierauf das ganze Schiff, indem ſie dabei ſich unter einander beſprachen und uns mit drohenden aber un⸗ entſchloſſenen Blicken anſahen. Sie drangen von neu⸗ em darauf, ihnen Lebensmittel zu uͤberlaſſen, allein mein Gatte erklaͤrte ihnen, es ſey ihm durchaus nicht moͤg⸗ lich, ihrem Wunſch zu genuͤgen, ohngeachtet des An⸗ theils, den er an ihrer Lage naͤhme.

Einer unſerer Matroſen, der griechiſch ver⸗ ſtand, ſagte uns, er habe gehoͤrt, wie ſie ſich beredet haͤtten, ob ſie uns mit Gewalt nach Eaſtehroſo fuͤhren ſollten. Mein Gatte ließ ſich indeß nicht ein⸗ ſchuͤchtern und gaben ihnen zu verſtehen, daß bei der