nicht an dieſe Saͤttel gewoͤhnen, die mir ſehr unbe⸗ guem vorkamen; ich bediente mich immer auf meinen Spazierritten eines engliſchen Sattels. Wenn ich ausging, war ich immer auf europaͤi⸗ ſche Art gekleidet, ohne daß mir, ſelbſt in den ent⸗ legenſten Theilen der Stadt je etwas Unangenehmes begegnet waͤre. Doch muß ich bekennen, daß mir manch⸗ mal das Herz klopfte, wenn ich durch die Bazars kam, oder vor den Moſcheen und den Quartieren der turkiſchen Soldaten. Da mein Anzug und mein gan⸗ zes Erſcheinen natuͤrlich die Aufmerkſamkeit der Vor⸗ uͤbergehenden auf ſich zog, ſo mußte ich immer an das traurige Ende einer der Loͤchter des ſchwediſchen Con⸗ ſuls denken, welche vor einigen Jahren auf einem der Plaͤtze in Cairo von einem albaneſiſchen Sol⸗ daten getodtet wurde*). Doch das Vergnügen, wel⸗ ches mir dieſe Spaziergaͤnge gewaͤhrten, beſiegte die natuͤrliche Furchtſamkeit und dann konnte ich auch
* Die ſchone Tochter des ſchwebiſchen Geſchaͤfts⸗ trägers, Herrn Bockty, wurde, als ſie zwi⸗ ſchen ihrer Mutter und Schweſter ritt, von einem betrunkenen tuͤrkiſchen Krieger erſchoſſen, wahrſcheinlich wegen der Unvorſichtigkeit, daß ſie einen grunen Schleier trug, da in Cairo ein Chriſt wegen Achtung der grünen Farbe des Propheten nicht einmal einen gruͤnen Sonnen⸗ chirm zu tragen wagt⸗ S


