Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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rinſte Annehmlichkeit dar; uͤberall duͤrre Sandhuͤgel⸗ die den Blick erwüden*). Man mußte ſonſt die Wuͤſte durchwandern, um nach Roſette zu kommen; durch dieſen Kanal er⸗ ſpart man ein großes Stuͤck Weg, und viele Muͤhe.

Angelangt an dem Ausfluß des Kanals begruͤßte ich mit religioͤſer Ehrfurcht den maieſtätiſchen Nil, deſſen wohlthaͤtige Gewaͤſſer noch das Land uͤberſchwemmten. Einen herrlichen Anblick gewaͤhren dieſe gruͤnenden ufer, die Gruppen von Maulbeer⸗ und Feigen⸗Baͤumen, von Akazien und Palmen, die mitten aus dem Waſſer hervorragten. Beſonders fuͤr uns war dieſe Secene uͤberraſchend, die wir ſo lange den Aublick des Gruͤnen entbehrt hatten. Das Staͤdtchen Fuah liegt ſehr

*) Die Details uͤber die Staͤdte, Alterthuͤmer ꝛc. Aegyptens ſind ſchon in den vorhergehenden Reifen gegeben; deßhalb ſollen ſie hier nicht wiederbolt werden. Man nimmt Gelegenheit das Werk:F. J. A. Schneidawind's Ge⸗ ſchichte der Erpedition der Franzoſen nach Aegypten und Syrien in den Jah⸗

ren 1o6 bis 1804.(Zwelbrucken bei J. Ritter zelegant Cart. Baͤnde), den verehrl. Leſern der Taſchenbibliothek zu empfehlen, um ſo mehr⸗ da dasſelbe die im Bändchen XXXIII. S. 684 bereits angekuͤndigte Berichtig ung und Er⸗ gänzung der hiſtoriſchen Sküze im Baͤndchen XXIII und XXXV iſt. F