Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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es Tag wurde, um mit Sicherheit daruͤber wegſegeln

zu koͤnnen. Mit Nord⸗Oß⸗Winde und bei ruhiger See fuhren wir gegen Aufgang der Sonne uͤber die Barre hinweg. Unſte Fahrt war ſehr angenehm und ohne alle Gefahr. Der Bogaz oder die Barre iſt wie ein Halbmond geſtaltet, und zwar durch den Vor⸗ ſprung von Land auf jeder Seite des Fluſſes nach der See. An dem öſlichen Ufer hat man drei Signale errichtet, um das Einlaufen der nach Raſchid be⸗ ſimmten Schiffe zu leiten.

Um 1 Uhr Nachmittags ſtiegen wir auf der Halb⸗ inſel, welche nach Alexandrien fuͤhrt, an das Land. Hier mußten wir Quarantaine halten. Alle Perſonen, die zur engliſchen Geſandtſchaft gehoͤrten, wie alle unſere Schiffleute waren von den Sympto⸗ men der Peſt frei. Den s. wurde der erſte Jahrestag der Landung der Englaͤnder in Aegypten gefeiert. Da man bei der engliſch militaͤriſchen Geſandtſchaft

nichts von Anſteckung bemerkte, ſo wurde ſie den 20. aus der Quarantaine entlaſſen.

Den 23. beſuchte ich den Tempelder Diana, die Katakomben und die Baͤderder Kleopa⸗ tra, welche ungefahr 2 Meilen gegen Weſten von Alexandrien liegen. Der Tempel befindet ſich un⸗