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viel enthalten zu koͤnnen. Die Stadt bewohnt eine Niſchung von Arabern, Tuͤrken, Griechen, Juden, Kopten und Armeniernz die Anzahl der Franken iſt unbetraͤchtlich.
Die Manufakturen Raſchids beſchaͤftigen ſich hauptſaͤchlich mit der Verfertigung von Kattuns, Shawls und andern Kleidungs⸗Artikeln, ſowohl zum Verbrauche ſeiner eigenen Einwohner, als zur Aus⸗ fuhr. Auch verfertigt man Koͤrbe und ausgeeichnet ſchoͤne Matten.
Gegen Norden von Raſchid liegen ſehr große Gaͤrten, welche fuͤr die Bewunderer einer reinen un⸗ verſchoͤnerten Natur einen großen Reitz haben muͤſſen⸗ Bei der Anordnung der Theile hat man weder Drd⸗ nung, noch Symmetrie beobachtet. Gleichfalls gegen Norden gibt es verſchiedene Moraͤſte und Sumpfe, welche allem Anſehen nach, nebſt den Baͤchen oder Ceichen, mit ſtehendem Waſſer, welches von den Nil⸗ Ueberſchwemmungen zuruͤck bleibt, in den Sommer⸗ Monaten Seuchen von der gefährlichſten Art er⸗ zeugen. ₰
Den 7. Maͤrz ſegelten wir den Nil hinab, und als wir an der Barte anlangten, warteten wir, bis


